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Begriff 'Emo'

Quelle : https://de.wikipedia.org/wiki/Emo

Emo

Emo (von engl. Emotional Hardcore; Aussprache:ˈiːmoʊ[-] (engl.) bzw. auchˈeːmo[-] (dt.), teilweise auch als Emocore bezeichnet) ist ein Subgenre des Hardcore-Punks, das sich inhaltlich durch die stärkere Betonung von Gefühlen, wie z. B. Verzweiflung und Trauer, sowie durch die überwiegende Beschäftigung mit gesellschaftlichen, politischen und zwischenmenschlichen Themen auszeichnet.

Etwa seit dem Jahr 2000 wird mit Emo auch eine jugendkulturelle Modeerscheinung bezeichnet, die mit dem gleichnamigen Musikstil allerdings nur mittelbar in Verbindung steht.

Definition

Generell gestaltet sich die Definition von Emo schwierig, weil die Genre-Bestimmung und die daraus resultierende musikalische Einteilung innerhalb der Hardcore/Punk-Szene – zumindest in den Anfangstagen – nicht in diesem Maße vorhanden war. Viele sehen den Begriff – ähnlich wie beim Grunge – als einen von außen hineingetragenen Musikbegriff für eine Art von Musik, die so gar nicht abgrenzbar ist.

Guy Picciotto, der unter anderem in der Band Rites of Spring spielte, sagte dazu in einem Interview:

Ein zusätzliches Problem der Abgrenzung ist das seit Beginn der 2000er Jahre entstandene Modephänomen. Dieses bezieht sich auf bestimmte Haarschnitte und Kleidungsstücke, die ursprünglich von bestimmten, dem Genre assoziierten Bands getragen wurden. Mit diesem Stil werden heute allerdings zumeist Bands in Verbindung gebracht, die zumindest im engeren Sinne nicht dem gleichnamigen Musikgenre angehören (siehe Emo (Jugendkultur))

Geschichte

Als Ursprung von Emo gilt die sogenannte Washington D.C.-Hardcore-Punk-„Schule“, die neben den Westcoast-Gruppen und später dem New York Hardcore (NYHC) als die wichtigste und stilbildendste in der Hardcore-Bewegung gilt. Bands wie Minor Threat, Government Issue oder auch die frühen Bad Brains prägten den Hardcore-Punk aus Washington. Schon Anfang der 1980er Jahre suchten einige Musiker der Hardcore/Punk-Szene nach Wegen, um auf die zunehmende Härte und den Machismo in Teilen der Hardcore-Szene zu antworten – Umgangsformen, die nicht viel mit den Hardcore-Idealen zu tun haben.

Stattdessen wollten sie offen Emotionen und Gefühle zeigen und dies auch in ihren Songs verarbeiten. Dies war – trotz aller fortschrittlicher Gedanken – in der damaligen rauen, eher pessimistisch denkenden Hardcore-Szene verpönt.

Als wichtiger Wegbereiter gilt die Band Rites of Spring, die Mitte der 1980er Jahre aktiv war. Vorher hatte schon die Band Hüsker Dü aus Minneapolis emotionale Passagen in ihre Lieder eingebaut und Liebe und Verzweiflung thematisiert. Nachdem Rites of Spring sich auflösten, formierten sich wenig später die Bands Embrace und Fugazi, die beide zu den wichtigsten Bands im Emo und Post-Hardcore-Bereich zählen.

Ende der 1980er Jahre bildeten sich weitere Bands wie Nation of Ulysses, Shudder to Think und Fire Party, die den Post-Hardcore/Emo weiterentwickelten.

Vor allem die ebenfalls zu dieser Zeit existierende Band Moss Icon trug zum Sound des Emos bei. So wurde das – heute bekannte – Laut/Leiseschema und der Wechsel zwischen geschrienem und clean gesungenem Gesang von vielen nachfolgenden Bands übernommen (siehe unten).

Andy Radin, ehemaliger Bassist bei der Screamo-Band Funeral Diner, beschreibt den Stil und Einfluss von Moss Icon so:

Nach einiger Zeit entstanden auch in anderen Hardcore-Zentren Emo-Bands, an der Westküste sowie an der Ostküste, vor allem rund um New York.

Zum Einen bilden sich Ende der 1980er bzw. Anfang der 1990er Jahre New Yorker Emo-Bands, wie die einflussreiche Band Policy of 3 oder auch die kurze Zeit existierende Native Nod, sowie Bands mit einem härteren Emo-Sound, von denen Merel zu den Bekanntesten gehörten.

An der Westküste bildeten sich zum Anderen in etwa zur selben Zeit Emo-Bands wie etwa Still Life, als auch Bands wie Heroin, Indian Summer, Antioch Arrow, Universal Order of Armageddon und Swing Kids, die ebenfalls einen härteren Emo-Stil spielten. Der Sound der härteren Emo-Bands entwickelte sich – wie auch der, der härteren New Yorker Bands – später zum Screamo (siehe hier). Teilweise werden auch schon diese Bands damit beschrieben. Vorher hatten schon Bands aus dem Bereich Punkrock und Melodic Hardcore, etwa Jawbreaker und Dag Nasty, in ihren Stil Emo-Elemente integriert.

Weiterhin folgten gegen Ende des Jahrhunderts weitere Bands, wie etwa die einflussreichen Four Hundred Years oder auch Falling Forward, die den „typischen“ Emo-Sound weiter festigten. Im Screamo-Bereich bildeten sich ab Mitte der 1990er Jahre mit Saetia, Funeral Diner und andere musikalisch bedeutende Bands.

In jüngerer Vergangenheit existierten bzw. existieren mit Sleepytime Trio, Life at These Speeds, Wolves, Sinaloa, Daniel Striped Tiger, Catena Collapse oder … Who Calls So Loud zahlreiche Bands des klassischen Musik-Genres.

Entwicklung in Deutschland

Auch in Deutschland taten sich zusehends inhaltliche Zweifel an gängigen subversiven Politstrukturen auf, die dann auch ihr kulturell-musikalisches und identitäres Ventil suchten und in Emo als Ausdrucksweise fanden.

Einer der ersten deutschen Schwerpunkte lag 1997/98 in Göttingen, einer Antifa-Hochburg. Dieser wurde wesentlich von den Bands El Mariachi und den heute noch aktiven Katzenstreik geprägt.

So war auch die zumeist mit dem Genre in Verbindung gebrachte Punk-Gruppe Turbostaat oder die Screamoband Yage in Samplerprojekte aus der Universitätsstadt in Südniedersachsen verwickelt. Aus Göttingen stammt auch das heute in Köln ansässige Label unterm durchschnitt (u. a. auch Jet Black, Syn*Error, Captain Planet).

Eine gewisse Vorreiterrolle für den deutschsprachigen Raum kam hierbei auch den Bands Angeschissen und Boxhamsters zu, die, ihrerseits von den amerikanischen Emocore-Vorläufern Rites of Spring und Hüsker-Dü inspiriert, für viele Bands, die versuchten den gängigen Deutschpunk-Klischees zu entkommen, einen wichtigen Einfluss darstellten. Trotz einiger hörbarer Parallelen zum amerikanischen Post-Hardcore- und Emo-Umfeld war der deutschsprachige Stil dieser Bands jedoch eigenständig und entwickelte sich relativ deutlich und schnell in Richtung deutschsprachigen Alternative Rocks weiter.

Erst seit Ende der 1990er Jahre existieren in Deutschland Emobands, die zum Teil auch international bekannt sind. Gerade im Screamo-Spektrum, das weniger US-zentriert ist, existiert etwa mit den 1998 gegründeten Yage eine deutsche Band, die international Maßstäbe setzte. Ein Großteil der aktuellen deutschen Emobands ist eher dem härteren Emo bzw. Screamo als den D.C.-Emo-Formen zuzuordnen.

Gerade Screamobands wie Jet Black, Escapado oder andorra~atkins (früher Kill.Kim.Novak) konnten in jüngerer Vergangenheit für ihre Verhältnisse gewisse kommerzielle Erfolge verzeichnen. Größere Band-Szenen existieren darüber hinaus etwa in und um Hamburg (Escapado, Kurhaus oder auch The Town of Machine), Berlin (Syn*Error, Malatesta, It.Is.Imperative) oder Nordrhein-Westfalen bzw. dem Ruhrgebiet (Yage, andorra~atkins, Coming Up for Air).

Emo und Indierock

In den neunziger Jahren wurde der Begriff Emo zunehmend auch für einige Bands verwendet, die stärkere Einflüsse aus dem Bereich des Indierock in ihre Musik integrierten. Emo wurde zum Ende der Achtziger zum Teil experimenteller und nahm immer mehr Merkmale des ebenfalls aus Hardcore/Punk-Kreisen entstanden Indierocks auf. Gerade der Sound von Post-Hardcore-Bands, etwa Fugazi und Hoover, diente vielen Bands dabei als Inspiration. Weitere Bands, die den Indierock-lastigen Emo prägten bzw. prägen, sind vor allem The Get Up Kids, Texas is the Reason, The Promise Ring.

Dennoch ist die Einordnung in das Genre Emo wegen der sehr vagen musikalischen Merkmale und Gemeinsamkeiten etwa mit anderen Emo-Bands nicht unumstritten. Auch die Bands selbst sehen ihre Eingruppierung in eine Hardcore-Punk-nahe Musikrichtung sehr skeptisch. So äußerte Tom Linton, Gitarrist der ebenfalls diesem Indierock-Emo zugerechneten Band Jimmy Eat World, in einen Interview 2007:

Emo als Label für Post-Hardcore, Metalcore und Alternative Rock

Gerade im Zuge des jugendkulturellen Modetrends Emo wurden und werden viele – teilweise kommerziell sehr erfolgreiche – Bands, die musikalisch stärker dem Alternative Rock, Post-Hardcore oder Metalcore zugeordnet werden, mit Emo beschrieben. So gründete sich 2002 die später erfolgreiche Band Funeral for a Friend, deren Stil musikalisch und inhaltlich nicht mehr viel mit dem Emo-Sound zu tun hatte. Dennoch galt sie gerade unter Jugendlichen und in der Musikpresse als Inbegriff des Genres, was oft als undifferenziert oder gar falsch angesehen wurde. Deren Sound machten sich viele nachfolgende Bands zu eigen. Ebenfalls 2002 entstand beispielsweise auch Silverstein, deren Stil genauso stark mit dem Genre umschrieben wird, jedoch nur noch mittelbar mit diesem zu tun hat.

Stil

Generell ist eine stilistische Beschreibung von Emo wegen der Differenzierung innerhalb, gerade auch mit Blick auf die eher vom Indierock geprägten Emobands, schwierig. Das Hauptaugenmerk liegt deshalb auf dem klassischen „emotional Hardcore“.

Die Ursprünge des Emos liegen im D.C. Hardcore Anfang der 1980er Jahre und den Mitte der 80er entstehenden Post-Hardcore-Gruppen gleichermaßen. Gerade in den 1990er Jahren festigte sich der Emo-Stil. Als Stilprägend gelten bis heute unter anderem:

  • Policy of 3
  • Indian Summer
  • Still Life

Charakteristisch für den Emotional Hardcore ist etwa der Gesang. Üblicherweise wechselt dieser zwischen melancholisch bis anklagend und traurig vorgetragenen (selten Sprech-)Parts und explosiveren emotional halbgeschrienen und geschrienen Momenten. Gerade die Band Moss Icon prägte dieses Schema stark mit. Dabei sind die Parts zwischen den Bandmitgliedern weder besonders verteilt, noch ist der Wechsel vom Ruhigen ins Lautere immer klar zu erkennen. Ein oder mehrere Sänger wechseln im selben Atemzug oft zwischen wispern und schreien.

Bei Andy Radin ist zu lesen:

Gerade im Screamo, bei dem hauptsächlich aggressives Schreien zum Einsatz kommt, ist der Wechsel im Gesang noch stärker ausgeprägt und erstreckt sich zwischen ganz leisen, teilweise fast weinend gesungenen oder gesprochenen Wörtern bis hin lauten aggressiv geschrienen Texten.

Die Songstruktur ist nicht immer geradlinig, wobei eine Schema mit Strophe und Refrain teilweise schwerer, bei Screamo-Bands überhaupt nicht mehr, zu erkennen ist. Weiterhin sind neben klassischeren Hardcore-Punk und Punk-Rhythmen relativ komplizierte Figuren mit teilweise unüblichen Takten, gerade bei den langsamen Parts, verbreitet.

Außerdem spielt der Oktav-Akkord gerade beim Spiel der Gitarren eine Rolle: „One of the most recognizable and universal elements of emo shows up in the guitar sound of this style: the octave chord.“ Weiterhin sind auch Dissonanzen prägend. Die Verzerrung orientiert sich dabei stärker am „schrammligeren“ D. C. Hardcore-Sound.

Inhaltlich geht es vorwiegend um persönlichere und emotionalere Sichtweisen, klassische und einfach dargestellte Themen über Liebeskummer, die verlorene Liebe und Ähnliches finden sich jedoch kaum. Stattdessen sind (links-)politische und gesellschaftliche Sichtweisen, die unter einem persönlichen Aspekt betrachtet werden, als auch Beziehungen zwischen Menschen als Themen präsent wobei in der Mehrzahl melancholische bis wütende und verzweifelte Ansichten vorherrschen. Die Texte sind oft abstrakter gehalten und meistens nicht ganz einfach zu entschlüsseln. Oftmals wirken die Texte auch wie „nur“ aneinander gereihte Satzfetzen oder Wörter:

Screamo

Entstanden sind die meisten Screamo-Bands Ende der achtziger bzw. Anfang der neunziger Jahre. Im gewissen Sinne lässt dies die Vermutung zu, dass die Entwicklung von Screamo eine, sich auf die Hardcore-Wurzeln berufende, Reaktion auf den stark vom Indierock beeinflussten Emo darstellt.

Als Ursprungsorte gelten vor allem die anderen beiden großen Hardcore-Schulen – die Westküste um Kalifornien und New York/New Jersey. Als wichtigste Vertreter des Genres wären hier Orchid, Envy, Saetia und Funeral Diner zu nennen.

In Deutschland gelten etwa die Band Yage oder auch Jet Black, Escapado und andorra~atkins als wichtigste Vertreter des Genres.

Musikalisch gesehen nimmt das Schreien (sehr selten auch Brüllen) von Emotionen und emotionalen Texten die Leadfunktion des Sängers ein. Zwischendurch gibt es clean – oft übertrieben emotional – gesungene und gesprochene Parts. Im Gegensatz zum „normalen“ Emo, bei dem das Verhältnis eher zum „cleanen“ als zum geschrienen Gesang tendiert, ist dies beim Screamo eindeutig entgegengesetzt. Die Songs wirken oft chaotisch, wobei eine klare Songstruktur mit Refrain, Strophe etc. kaum zu erkennen ist. Dabei lässt sich eine gewisse Verwandtschaft zum Grindcore erkennen.

Politik, Straight Edge und D.I.Y. (Do it yourself)

Obgleich Emo als Subgenre eher persönliche Probleme anspricht, sind viele Emobands auch linkspolitisch positioniert. Teilweise kann diese Verbindung von Emo-Band und Politik sicherlich auch vor dem Hintergrund der Abgrenzung vom kritisierten Tough-Guy-Hardcore als auch von rechten, nicht emanzipatorischen Einstellungen, die im Hardcore-Punk aufkamen, gesehen werden.

Die aus New Jersey kommende Band Policy of 3 erklärte die Gründung der Band, auch aus politischer und szenebezogener Sicht, wie folgt:

Vielfach lässt sich die politische Einstellung auch anhand von Bandnamen aufzeigen. So steht etwa der Name der Emo-Band Four Hundred Years für Four Hundred Years of Slavery (Vierhundert Jahre Sklaverei) und bezieht sich damit auf die im 16. Jahrhundert beginnende Unterdrückung, Auslöschung und Zurückdrängung der nordamerikanischen Ureinwohner. Mit dem Namen Policy of 3 ist ein Zusammenschluss dreier chinesischer Bauern gemeint, der sich gegen die feudale Unterdrückung in China Ende der 1930er auflehnte. Die Swing-Jugend, nach der sich die Band Swing Kids benannte, war die sich mit Swing-Jazz identifizierende rebellische und oppositionelle Jugendkultur, vor allem während der Nazizeit. Zudem sind sowohl Albentitel als auch viele Songs durch politische und sozialkritische Themen charakterisiert.

So sind vor allem auch der Gedanke der Unkommerzialität und des D.I.Y., wie sie auch im Hardcore-Punk und Punk anzutreffen sind, Ausdruck eines politischen Bewusstseins. Viele Emobands bzw. die Szene verstehen sich auch als Teil der D.I.Y.-Hardcore-Punk und -Punkszene.

City of Caterpillar etwa sagten dazu in einem Interview 2003:

Weiterhin veröffentlicht ein Großteil der Emo-Bands ihre Alben bei kleinen Szene-Independent-Labeln oder bringt sie selbst heraus. Die CDs und vor allem Schallplatten werden oft in kleinen Stückzahlen produziert und mit kreativen und aufwändigen Artworks versehen. Teilweise verzichten einige Band, wie Catena Collapse oder Policy of 3, sogar auf die Veröffentlichung auf CD und bringen nur LPs/EPs heraus. Gerade auch im Screamo-Bereich ist dies genauso anzutreffen.

Die Emo/Post-Hardcore Band Daniel Striped Tiger erklärt D.I.Y. für sich in einem Interview folgendermaßen:

Andere Einstellungen und Meinungen, die beim Hardcore Punk üblich sind, wie etwa Veganismus, die Beschäftigung mit Tierrecht/Antispeziesismus und Tierbefreiung werden auch von Emo-Bands, hier vor allem auch Sinaloa, gelebt und aktiv propagiert.

Policy of 3 waren zudem beispielsweise eine wichtige Straight-Edge-Band. Auch andere Akteure im Emobereich verstehen sich als Straight Edge.

So schrieb etwa Kent MacClard, Gründer und Eigentümer von Ebullition Records, zur XXX – some ideas are poisenous-Compilation:

Labels

Wie schon erwähnt, ist der D.I.Y.-Gedanke auch bei vielen Emobands vorhanden – und so gibt es viele kleinere unabhängige Labels, die auch zu den hauptsächlichen Veröffentlichern von Bands des Genres gehören. So zum Beispiel:

  • Dischord Records, von Ian MacKaye gegründetes Label aus Washington D. C.
  • Ebullition Records, das kalifornische Label für stark D.I.Y.-geprägten Emo, Screamo und Hardcore-Punk
  • Lovitt Records, das Washingtoner Vorort-Label für Emo, D.C. Hardcore und Indierock
  • Level Plane Records, aus New York kommendes traditionsreiches Screamo- und Emolabel
  • Jade Tree Records aus Delaware

In Deutschland sind vor allem zu nennen:

  • unterm durchschnitt, in Göttingen gegründetes und heute in Köln ansässiges Label für Screamo, Emo, Noise und Hardcore-Punk
  • Zeitstrafe Records, Label für Hardcore-Punk, Emo/Screamo und Punk aus Kiel
  • adagio830 Records aus Berlin, Label für Screamo, Emo Violence, Hardcore-Punk und Grindcore, dass auch einige Platten ausländischer Gruppen veröffentlicht

Literatur

  • Martin Büsser, Jonas Engelmann und Ingo Rüdiger / Mit Fotografien von Jana Nowack: Emo: Porträt einer Szene (2009); Ventil Verlag, ISBN 978-3-931555-61-0 (deutsch)
  • Steve Emond: Emo Boy Volume 1: Nobody Cares about Anything Anyway, So Why Don’t We All Just Die?: Nobody Cares About Anything Anyway, So Why Don’t We All Just Die? (2006); Slave Labor Books, ISBN 978-1-59362-053-0 (englisch)
  • Andy Greenwald: Nothing Feels Good: Punk Rock, Teenagers, and Emo (2003); St. Martin’s Griffin, ISBN 978-0-312-30863-6 (englisch)

Einzelnachweise

Weblinks

  • Überblick über die Entwicklung der einzelnen Emo-Wellen (englisch)
  • „A How To Guide To Emotional Hardcore“ Seite mit vielen Band- und Albeninfos aus dem Bereich Emo / Screamo (englisch)
  • Artikel zum Genre in der Indiepedia
  • Beitrag des ARTE-Magazins TRACKS zu Emocore mit zwei nicht ganz sinnvollen musikalischen Beispielen
  • Emo und Screamo im All Music Guide (englisch)
  • Emo (The Genre That Dare Not Speak Its Name), Artikel von Jim DeRogatis für Guitar World (1999, englisch)